#1

Wo alle Fäden zusammenlaufen - Chemie um jeden Preis

in Einblicke, Ansichten und Aussichten 06.04.2017 22:39
von magentis • 622 Beiträge

Und ich hatte mich Bisher immer gewundert, dass es über das CFK Schwarza wohl noch keine Dokus gab.

Der Osten - Entdecke wo du lebst: Dederon - Die Wunderseide aus Schwarza Doku (2017)
https://www.youtube.com/watch?v=8HfH22hbdJI

Aber offensichtlich keine MDR-Schönfärberei mehr.


zuletzt bearbeitet 06.04.2017 22:40 | nach oben springen

#2

RE: Wo alle Fäden zusammenlaufen - Chemie um jeden Preis

in Einblicke, Ansichten und Aussichten 13.04.2017 09:22
von Vorace53 • 66 Beiträge

Einverstanden, ich habe ihn auch reingezogen und war positiv gestimmt ob des relativ objektiven Drehs.

Ich weiss nicht, ob die oft rosafarben-süssliche Simplifikation der DDR-Geschichte wirklich nur Schönmalerei gewesen ist. Ich glaube vielmehr, das dies von dem unbebirrbaren und verbrüchlichen Willen getragen wird, die nunmehr in grossen Teilen dem Arbeitsprozess entzogenen Werktäglichen und Werktätlichen auf die einfachste Weise zu beruhigen. Nichts ist so schmerzhaft und verstörend wie Dokumentationen, welche die Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit historischer Prozesse darstellen. Das jedoch ist in unserem heutigen (politischen) Leben höchst unpassend und dient nur der Desorientierung der breiten Massen, in den Köpfen der Politiker als Plebs oder Manövriermasse indiziert.

Oft ausgegrenzt im Internet (ich habe die falsche regional zuzuordnende IP), habe ich etwas Geld rüberwachsen lassen, um dieses Problem zu meiner Seh-Zufriedenheit zu beheben. Mit dem Blick eines hässlichen TV-Schmarotzers von aussen, der sich die tägliche TV-Misere antuen kann aber nicht muss, ist mein Blick vielleicht noch viel brutaler und, ich höre die MDR-Typen es sagen, unverständiger. Jedoch, ich bin oft begeistert von der sorgfältigen Behandlung geschichtlicher Themen auf der Hobelbank, wo alle Astlöcher und Unebenheit abgeschliffen werden. Dass der Krieg mit Sowjetrussland am 22. Juni 1942 begann, ist dabei noch den geringsten Lacher wert.

So habe ich mich in die Welt der Bücher zurückgezogen. Sie richten weniger geistigen Bewegungsschaden an, weil ja die SMS weitaus einfacher zu erfassen sind und die Augen, vom Gehirn mag ich gar nicht erst zu reden, weniger fordern. Das ist vielleicht der Grund, dass sich auf den Seiten vieler Darstellungen zur DDR-Geschichte sich deren Autoren weniger einbügeln lassen müssen.

Warum macht man nicht einfach « Die Stunde des Skorpions » zur Pflichtvision im Gemeinschaftsempfang, gefolgt von « Ich, Axel Caesar Springer» Filme, die so herrlich unobjektiv waren !

Sorry, @magentis, aber manchmal muss es raus. Wollte Deine Betrachtung absolut nicht Frage stellen, aber sind wir nicht alle ein wenig Unterlauf ???

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