#1

Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 18.01.2017 23:09
von Wassermann • 140 Beiträge

Darf ich mal wieder etwas Substanzielles beisteuern?
Auch, wenn sich vermutlich einige von uns erst einmal eine Brille für die Überschrift holen müssen?
Und eventuell danach behaupten, das Kleingedruckte auch mit Brille nicht lesen zu können?

Weil… weil… na weil sich manches eben nicht gut liest. Gespenst im Spiegel.

Huhu. Bei mir doch nicht.
Werden jetzt knapp 97 Prozent von uns allen behaupten.
Das sind zwar nicht wirklich viele, aber höchstens eine halbe Portion, für die es keine Rolle spielt.
Noch nicht.

Es geht jedoch nicht um Oberflächlichkeiten.

Früher war später... später...
Und später ist jetzt.

Früher dachten wir nicht an später. Aber nun ist es zu spät. Oder mindestens spät genug.
Das erkennt man unter anderem daran, dass wir lieber an früher als an noch später denken.
Ist es (nicht) so?
Einige werden sicher widersprechen.
Jaja, ich weiß, soundsoviel Prozent fühlen sich quietschfidel oder wie das heißt.
Die haben keinen Uhu im Spiegel und ein Bügeleisen für faltige Gedanken im Innern und sorgenvolle Furchen oben drauf.

Aber:
Ich muss trotzdem darauf bestehen.
Zwischen Tütensuppen und Vorgekautem müssen wir uns auch mit nährstoffreichen Themen auseinander setzen.
Die ebenso zeitlos sind.
Und jede und jeden betreffen.
Früher oder später.

Wir werden jeden Tag zusammen älter.
Sag ich mal einfach so.
Was bedeutet das für jeden einzelnen?
Welche Gedanken begleiten Euch durch die Zeit, durch die Zeiten?
Welche Gefühle?
Möchte jemand noch mal ganz jung sein?
Oder gar am Anfang?
Wie fühlt sich das Gestern an?
Wie das Heute?
Und das gerade Jetzt?
Und morgen, welche Bilder seht ihr (für) morgen?

Was sollte bleiben, wenn man geht?
Sollte was bleiben?

Dies hier möchte ich einbringen als ein Thema, für das wir uns Zeit lassen und Zeit geben und Zeit nehmen sollten.
Ein blog für die, die sich trauen, zu erzählen, was der Spiegel erzählt. Was sie lesen.
Ein blog, der wie ein schönes altes Gesicht sei:
Voller Geschichten und Leben. Hoffnungen, Wünsche, aber auch Beklemmungen und Ängste.
Was war, was ist und was wird noch wichtig und wesentlich für jeden für uns?

Den folgenden Artikel habe ich heute Morgen noch rasch vor dem Weg zur Arbeit gelesen.

http://www.zeit.de/freitext/2017/01/17/a...enken-draesner/

Ich lege diesen so genannten Freitext nicht hier auf den Tisch, weil ich ihn für gelungen halte.
Nein, er hinterließ mich eher wie eine Verabredung, die nicht kam.
Vielleicht hat dieser Fall aber auch nur die höchste Wahrscheinlichkeit.
Am Ende hinterließ er das Gefühl, dass die Autorin nicht weiterwusste.

Dennoch, allemal interessant, Überlegens- und auch des Gedankenaustauschs wert finde ich diese
Sätze:

„Helfen könnte ein anderes Modell: Altern nicht als Bergwanderung, sondern als kontinuierliche Entwicklung. Als die Herausforderung, die eigenen, verschiedenen Gestalten zu durchlaufen. In der Literatur gibt es wunderbare Beispiele dafür, wie sehr das Kind, das man einmal war, verloren gegangen und doch in einem bewahrt ist (Christa Wolf, Vladimir Nabokov u. v. m.). Durch welche Lebensstadien ist man seither geschritten? Blüte, Verfall? Veränderung ist das fruchtbarere Modell: Da stehen die Jahrzehnte nebeneinander, jedes mit seinen spezifischen Aufgaben. Die größte: hinzunehmen, dass man bei diesem ständigen Verändern und Verändertwerden verliert und gewinnt, den Gewinn aber suchen muss.“

Ich fände es schön, wenn wir uns auf dieses Thema einließen.

So ungezwungen, offen und ehrlich, wie es jedem für sich gut tut.


zuletzt bearbeitet 18.01.2017 23:10 | nach oben springen

#2

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 19.01.2017 14:24
von Laura • 95 Beiträge

Gut, ich mache mal einen schnellen Anfang!

"Gesichter im Spiegel" klingt - Zufall oder Absicht- schon irgendwie gespenstisch. So nach HUUUUH!
Der Plural - für mich nicht nur ein Ausdruck des sich wandelnden Gesichts im Lauf des Lebens- sondern auch aus der Warte einer bestimmten eigenen Sicht heraus bezeichnend. Ich bin viele.Und immer wieder eine andere. Trotzdem bin ich mir nie fremd.
Allerdings stellt sich die Frage:
Gehe ich nahe an der Spiegel heran oder halte ich mich fern....
Mache ich ein Selfie oder verordne ich mir oder einem Fotografen die Bannmeile. Die gehört bei Frauen so ab 40 ausgesprochen und gewinnt pro Lebensjahrzent immer weiter an Abstand. ( Ich bin mittlerweile bei 120 cm angelangt!)
Irgendwann ist man dann nur noch ein kleines unbedeutendes Pünktchen..... willentlich und lebensbezeichnend.
Jeder sollte selbst entscheiden, wie er es mit sich selbst hält.
Allerdings ist es für den Seelenfrieden schon wichtig, mit sich pfleglich umzugehen- ein Gang am Spiegel entlang, sich zulächeln kann ein Zeichen setzen, sich nicht so wichtig zu nehmen, sondern mit Humor.
Und wenn man dann auch noch die notwendige Brille nicht auf die Nase setzt-----ist alles schick!

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zuletzt bearbeitet 19.01.2017 14:26 | nach oben springen

#3

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 19.01.2017 17:07
von Mete • 159 Beiträge

Foto oder Selfie jetzt noch? Nee, es muss aber der Seelenfrieden bleiben oder immer wieder hervorgeholt werden. Und man sollte sich dazu erziehen, sich an den einfachen Dingen des Alltags zu erfreuen und irgendwas haben, das einem den Seelenfrieden oder ein Lächeln oder einfach Wohlbehagen (das muss kein Seelenfrieden sein) herzubringt. Ich denke an eine Musik, einen Text, ein Bild, eine Landschaft - oder einfach eine Erinnerung an ein Gefühl irgendwann mal in der Vergangenheit.
Und wenn ichan meine Zukunft, die wie schon gesagt, recht klein ist, denke, dann hoffe ich, dass es ein paar Menschen gibt, die meinen, dass es gut war, mich an diesem Platz zu wissen; die vielleicht sogar lächeln, wenn sie an mich denken...

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#4

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 20.01.2017 11:50
von wehnuss • 159 Beiträge

Wenn ich je in die Situation käme,...
... eine Biografie schreiben zu müssen - eine eigene, versteht sich - dann würde ich es genauso machen, wie meine zahlreichen Vorgänger: ich würde lügen!
Da hätten Balken, Pfosten und Verkleidungen aus Holz keine Chance, sie müssten sich sofort verformen!
Mein Reservoire an erlogenen Geschichten wäre unergründlich.
Ich spänne haltlos und stände auf einmal da als ein Mensch, der nach einer glücklichen Kindheit wohlbehütet in seine Jugend begleitet wurde, dem alle Türen dieser Welt geöffnet wurden, der nur noch durchgehen musste - und das auf einem dicken Teppich aus guten Wünschen, unermesslichem Reichtum und diversen elterlichen Beziehungen!
Auf die Klippen des Lebens wäre ich besonders gut vorbereitet gewesen: ich wäre natürlich in meiner Pseudo-Biografie ein Allroundtalent!
Was ich auch in Angriff genommen hätte, es wäre mir gelungen!
Niemals hätte es irgendwo Probleme in meinem erdachten Leben gegeben.
Schon gar nicht finanzieller Art.
Was meinen Sie, wie kleine Anekdötchen wirken, in denen ich als große Heldin mit einem überaus glücklichen Händchen dastehe?
Richtig.
Biografien sind immer dazu da, entweder Mitleid oder Neid hervorzurufen.
Oder um für Skandale, die an die Öffentlichkeit gelangten, die entsprechende Erklärung zu liefern.
Sprich: wieder dicke Lügen!
Ja, um dann wieder Mitleid bzw. Neid zu bewirken.
Bla. Bla.
Zurück zu mir.
Natürlich habe ich mich ausschließlich in erlauchten Kreisen bewegt.
Ohne selbstverständlich auch nur einen Namen zu nennen!
Diskretion! Diskretion! Welch ein edler Zug!
Es muss doch für das gemeine Volk amüsant sein zu lesen, dass ich am Anfang des Jahrtausends - man gibt niemals konkrete Zeitpunkte an - die berühmte Gräfin A. in B. traf.
Dass auch Lord C. mir seine Aufmerksamkeit schenkte und Herr Minister von und zu D. mir täglich Blumen schickte.
Meine kurzzeitigen Liaisons mit Herrn Professor E. und Maestro F. erwähne ich nur der Vollständigkeit halber.
Die Beziehungen zu Freiherrn von G. und zu dem allseits bekannten und beliebten Mimen Herrn H., der sich in die Herzen der Zuschauer am Theater in I. spielte, darf ich auch nicht verschweigen!
So etwas Amouröses lesen doch Lieschen und Fritzchen gern, oder?
Ich werde allerdings nur Andeutungen in meiner Biografie unterbringen.
So bin ich eben: ich setze voraus, dass meine Leser Fantasie haben!
Man muss die Wissbegierde und gleichzeitig den Geschmack einer breiten Mehrheit bedienen.
Schließlich will ich mein Buch verkaufen.
Es soll nicht als Ladenhüter in Restpostenkatalogen landen.
Ach ja, falls es jetzt schon jemanden interessiert: auch Frau J. wollte sich mir nähern.
Sie verkannte allerdings völlig meine Neigungen!
Ein wichtiges Kapitel muss natürlich meine Kontakte zum Psychiater, Herrn K., beinhalten.
Das Volk brennt auf Pikanterien, versteht sich!
Den General L. jagte ich mit meinem unbändigen Friedenswillen in die Flucht.
Er konnte bei mir keine Schlacht, geschweige denn einen Krieg gewinnen!
Mitleid empfand ich für den kurzsichtigen Alkoholiker Mario N., dessen Vornamen ich ruhig erwähnen kann, denn er verstarb schon vor Jahren an seiner Sucht. Ihm war nicht mehr zu helfen.
Soziale Aktivitäten darzustellen, selbst wenn sie erfolglos waren, erhöht die Verkaufszahlen enorm.
So findet sich eben mancher wieder...
Ein paar spitze Bemerkungen über meine unbedarfte Konkurrentin O., den selbsternannten Künstler P. und die schrille Ulknudel Q. dürfen in meinen Ausführungen selbstverständlich nicht fehlen.
Schmutzige Wäsche muss sein. So ganz nebenbei ist sie Würze im Brei!
Ach ja, den Dichter R. muss ich noch erwähnen.
Der hat bei mir geklaut.
Ich habe ihn angezeigt.
Wie die Sache ausging?
Kaufen Sie mein Buch!
Vom Maler S. wurde ich mehrfach porträtiert.
Die Bilder gefielen mir nicht.
Sie waren zu realistisch.
So nahm ich mir einen anderen Farbkleckser, den Surrealisten T., der mein Schielen, die schiefe Nase, meine O-Beine und die schlechte Körperhaltung einfach wegrationalisierte!
Es geht doch! Man muss nur wollen!
Seine Gemälde finden Sie in meinem Buch. Da bin ich großzügig.
Meinem Verleger U., der mich immer so ätzend kritisiert, widme ich ein eigenes Kapitel.
Hoffentlich ärgert der sich genauso, wie ich mich jedes Mal über ihn echauffiere.
Auch die Familie V. soll in meiner Biografie erwähnt werden.
Ihr verdanke ich eigentlich nichts weiter, doch sie ist beleidigt, wenn ich sie bewusst vergesse.
Frau W. aus X. versteht zwar nicht, was ich schreibe, sie will ebenfalls ohne Eigenleistung in die Annalen eingehen.
Warum denn nicht? Da bin ich großzügig.
Es wird immer Menschen geben, ohne die nichts geht!
Wie Frau Y. und Herr Z.! Denen ich meine BIografie widmen werde.
Warum?
Weiß ich auch nicht.


Mit der Schilderung meines eigenen unspektakulären Lebens hätte ich bestimmt nichts erreicht.
Kein Mensch würde auch nur einen Cent ausgeben, um sich mit meiner langweiligen Existenz vertraut zu machen, die auf etwa zwei Heftseiten Platz fände!
Und die Biografen wären sich im Urteil über mich einig: sie kam unbemerkt auf die Welt, hat still und irgendwo im Verborgenen vegetiert, fast nichts von ihren hochfliegenden Plänen verwirklicht und döst jetzt langsam ihrem Ende entgegen. Punkt.
Diese Schreiberlinge würden sich von mir abwenden, falls sie mich überhaupt je in ihrem Fokus hatten, um dann ihr Augenmerk auf einen Menschen, der sich gerade zufällig im Scheinwerferlicht aalt, zu richten und sofort beginnen, eine herrliche Biografie über diesen Schaumschläger zu schreiben.
So ist das eben.

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#5

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 20.01.2017 18:05
von Klara • 97 Beiträge

Danke an meine Vorschreibererinnen...es war schön euch zu lesen!

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten, sagt man.

Letzte Woche traf ich an einem einzigen Tag zwei ehemalige Mitschülerinnen.
Das passiert mir äußerst selten, eigentlich so gut wie gar nicht.
Die meisten meiner Klassenkameraden haben sich in alle Winde zerstreut.

A. werde ich in Zukunft öfter sehen, sie hat einen neuen Job und wird ab und zu mit mir Zug fahren.
Gestern stand sie schon auf dem Bahnhof, als ich um die Ecke bog.

„ Wie immer auf den letzten Drücker „ ruft sie sie mir zu und lacht.
„ Ich habe die letzten Tage oft an unsere Schulzeit gedacht“ sage ich zu ihr, nachdem wir uns gesetzt haben.

„ Das ging mir genauso! Erinnerst du dich noch unsere Klassenfahrt, als wir zum Weihnachtsmarkt nach Berlin gefahren sind?
Du wolltest so gerne mit der Kopfüberbahn fahren, du warst immer so wild... Keiner wollte mit dir fahren, selbst Knolle nicht, obwohl sie es dir auf der Hinfahrt versprochen hatte. Roberto, der in dich verknallt war, wollte auch nicht, er verdrückte sich still und leise, also fuhr ich mit dir.“

„ Roberto, der zweimal die Ehrenrunde drehen musste…ach der…
Du hast dich also breitschlagen lassen, komisch, daran erinnere ich mich gar nicht mehr. „ antworte ich.

„ Du warst immer so schnell eingeschnappt“

„Ich?“

„Ja, du! Deshalb habe ich nachgegeben, du wusstest schon immer, wie du deinen Kopf durchsetzen konntest! “

„Ich? Also… „

Ich mustere sie, tiefe Falten haben sich in ihr Gesicht eingegraben.
Du bist alt geworden, denke ich.
Denkt sie gerade dasselbe von mir?

Ich schaue in die Fensterscheibe, betrachte sie und mich.
Vergleiche.

Ich bin mit meinen Gedanken ganz woanders, während A. weitererzählt.
„ …Liebe, er ist zehn Jahre jünger.“
Ich werde hellhörig.
„ Zehn Jahre jünger?“ hake ich nach.
Ihre Augen leuchten, da ist sie wieder die A., die A., die ich von früher kenne.

Der Zug hält, A. muss aussteigen.
„Bis nächste Woche A., und das musst du mir haargenau erzählen, wie… „ rufe ich ihr nach, bevor sie den Zug verlässt.
„Man ist nie zu alt! „ ruft sie mir zu.

Ich habe mich noch nie alt gefühlt!
Jetzt bin ich richtig eingeschnappt A.!


zuletzt bearbeitet 20.01.2017 18:34 | nach oben springen

#6

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 20.01.2017 19:08
von magentis • 566 Beiträge

Bei der Einladung zum ersten Klassentreffen hab ich abgesagt, mit einem kleinen Satz zur Begründung, bei der Einladung zum Zweiten nur noch abgesagt und bei der Einladung zum Dritten war es mir zu doof und ich habs einfach ignoriert. Nicht des Nachdenkens wert.
Ewiger Schwachsinn, wie alle sinnlosen (Familien)Feiern, auf denen sich Leute treffen und Dann rumhocken und sich eh Nichts zu sagen haben. Deutsche Mentalität, vergiss es...

Die Zeit kann man Immer sinnvoller verbringen.

PS:
Aber es hat für mich wirklich so ein seltsam geiles Gefühl, Klassentreffen-Sabotierer zu sein. Vielleicht denken die Beiden, die es veranstalten, Dadurch auch mal über diesen Schwachsinn nach.


zuletzt bearbeitet 20.01.2017 19:10 | nach oben springen

#7

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 21.01.2017 00:49
von bumkin • 49 Beiträge

liebe Mete, bevor uns diese Frau Gerlach mit ihren Worten erschießt, lächele ich Dir zu...

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#8

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 23.01.2017 23:09
von wehnuss • 159 Beiträge

Lieber Wassermann, du hast vielleicht mit deinem Vorstoß etwas anderes erwartet?
O.K.
Ich wage es.
Ich gebe mich preis:

Bin ziemlich alt. (Früher hätte man mich verbrannt!)
Verheiratet im westlichen Thüringen.
2 erwachsene Kinder in Berlin und Zürich.
6 Enkelkinder ebenda.

Also Ehefrau. Mutter. Großmutter.

Möbeltischlerin. Diplom-Ingenieurin (TU). Lehrerin. Dozentin.
Seit 2002 im aktiven Ruhestand.

Schreiben. Malen.
Zahlreiche Veröffentlichungen.
Lesungen. Ausstellungen.

Mitglied der Seniorenredaktion des Eisenacher Wartburgradios 96,5.
Da bin ich manchmal zu hören. Auch im Internet.
Mit Kolumnen. Gedichten. Sendungen eigener Wahl.

MItglied der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V.

So viel zum äußeren Rahmen.

"Und wie`s da drinnen aussieht, geht keinen etwas an..."


zuletzt bearbeitet 23.01.2017 23:10 | nach oben springen

#9

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 24.01.2017 17:51
von Mete • 159 Beiträge

Danke bumkin, und ich schicke Dir aus einer rauhreif-verschönerten Landschaft einen freundlichen Gruß mit einigen Takten Mendelssohn im Hintergrund. Und ein Zublinzeln ist auch dabei...

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#10

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 24.01.2017 18:05
von magentis • 566 Beiträge

Und von Mittelthüringen her schnupperts nach "Mona Gourmet".


zuletzt bearbeitet 24.01.2017 18:07 | nach oben springen

#11

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 24.01.2017 22:08
von Wassermann • 140 Beiträge

Liebe Wehnuss, als ich heute Morgen, es war die Stunde zwischen finster und schummrig, Deine Worte las,
die Du gestern Abend auf den letzten Metern vor der Datumsgrenze schriebst,
da schrieb mein kleines Ich in mich:
Nun wird es höchste Zeit, mein Freund!
Und es klang wirklich so ein bisschen wie ein Freund, nicht mehr so unversöhnlich mit mir.
Höchste Zeit aufzutauchen, schrieb es also, das kleine Ich.
Nun sei mal kein deprimierter Karpfen, der am schlammigen Grund von nichts Meer etwas wissen will, sagte das kleine Ich
und redete weiter zu mich, nein auf mich ein:
Komm hoch, sein ein Frosch, komm raus, mach einen hoffnungsvollen Hüpfer an die Oberfläche! Und darüber hinaus!
Es war: Wahr.
Ich war einfach abgetaucht.
Manchmal kommt es einfach so über mich, dann wird mir alles zu viel und ist doch viel zu wenig.
Und zu laut und doch zu stumm.
Und dann will ich von nichts mehr wissen, was ohnehin nur weismachen will.

Ich schaltete einfach ab. Alles.
Das Radio war sowieso schon längere Zeit aus.
Ich konnte das Geblubber nicht länger ertragen, das ganze Gebalze von Balzer und Co.
Und ließ mich abgluckern. Ruhe. Leere.
Besser als diese Fülle von Nichts.
Es ist alles nichts, war mein letzter Überwassergedanke.
Dann ließ ich mich schwer auf den Grund der folgenden Tage sinken, folgenschwer für jene, die mich vermissten. Ein paar gibt es noch - doch doch.
Ich lag am Boden und versuchte, die Einstellung zu allem zu ändern. In nichts.
Fernab nach Gründen zu suchen, warum dieses und jenes.
Es wird mir nämlich zunehmend weniger wesentlich, Begründungen zu er- und hinterfragen.
Wozu?

Und auch mit den Erwartungen ist das so.
Nein, liebe Wehnuss, nichts anderes.
Welche Erwartungen hatte ich gehabt, fragst Du, als ich diesen zerknitterten Zettel, diesen hier, an den Spiegel heftete.
?
Gleich neben das zerknitterte Gesicht, das ich darin sah.
Keine Erwartungen, wäre jetzt das, was man erwartbar lesen wollen würde. Denn:
Man soll doch keine Erwartungen haben, dann kann man auch nicht enttäuscht werden.

Aber das wäre nicht die Wahrheit, nicht meine Wahrheit. Denn:
Natürlich hatte ich… ich nenne es mal: Vorstellungen.
Vorstellungen, was hinzu kommen könnte, wenn ich einfach hier vor dem Spiegel stehen bliebe und hinein schaute und nichts wollen, aber eben warten, ob und was da käme…
Schließlich hatte ich es wie ein Bild gesehen:
Ein Steinchen, ins Wasser geworfen, das Kreise macht. Kleine Wellenkreise, die aus- und schließlich ineinander überlaufen. Zu den Kreisen der Anderen. Verbindungen, Berührungen.
Der Spiegel, die Oberfläche und dahinter die vielen Tiefen.
Nichts Oberflächliches.
Gesichter, die hinzukommen und in den Spiegel schauen und sehen.
Wie viele Ebenen hat der Spiegel?
Oberflächlich betrachtet: Eine.
Aber wie viele wären zu entdecken, bliebe man stehen. Mit sich selbst. Und zeigte sich.
Ohne alles auszusprechen.
Nicht tabellarische Lebensläufe wären die Frage.
Im Gegenteil.
Lächelnd habe ich Deine ersten Zeilen in diesem Spiegel gelesen.
Das hast Du so schön be-schrieben. Auch Laura und Klara haben schon angefangen, sich mit-zu-teilen.
Und dann doch Dein Gedanke: Was kann der wollen?
Nichts will ich.
Vielleicht nur dies: Dass Du schreibst, was geschrieben sein will. Dass es gut tut. Das Schreiben und das Lesen.

Was Du denkst, was der Andere, sagen wir, ich, denken könnte, was zu liefern wäre, sollte eine, sagen wir, Du, interessant und aufregend zu lesen sein. Aber wir sind doch alle nur kleine…
Stand mir ins Gesicht geschrieben, als ich von den Erwartungen las.

Nein, meine liebe weise Wehnuss. Ich lade nur ein, mit in den Spiegel des Lebens zu sehen. Das scheint mir gerade etwas tief Sinniges zu sein.
Wir sind nur ein paar, die diesen Kleinen Ort miteinander teilen.
Ich glaube (daran glaube ich zum Beispiel) dass sich mit diesem Kleinen Ort auch eine Sehnsucht verbindet.
Für jede und jeden von uns paar Menschen hier.
Die Sehnsucht, in den Spiegel zu schauen… und darin immer mehr zu entdecken.
Ich glaube, dass das gut tut.
Ich weiß nicht, ob ich es immer schaffe, aber wenn ich schreibe, auch hier, dann öffne ich mich.
Ich möchte ein aufgeschlagenes Buch sein. Mit vielen Seiten. Vielen Ebenen.
In den Spiegel schauen.
Lasst Ihr Euch darauf ein?
Schreibt, was Ihr s e h t, wenn Ihr in den Spiegel schaut.


zuletzt bearbeitet 24.01.2017 22:21 | nach oben springen

#12

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 24.01.2017 22:38
von magentis • 566 Beiträge

Frühmorgens im Spiegel ist Einer, der sich mit dem alten, elfenbeinfarbenen "Pneumant"-Kamm (1,15 M) ritualartig die Haare kämmt.


zuletzt bearbeitet 24.01.2017 22:42 | nach oben springen

#13

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 25.01.2017 00:16
von KleinerBaer • 68 Beiträge

Frühmorgens schon mal gar nicht. Später. Zuerst der Kaffee, dann der Blick aufs Raumthermometer, um gleich darauf die Heizung hochzufahren. Auf höchst. Am Abend habe ich dann endlich kuschelige 20 Grad Raumtemperatur erreicht. Juchhu!
Also.
Weil in diesem Jahr die Umzugspläne ganz konkret sind und umgesetzt werden wollen, lasse ich mich nicht auf sowas wie depressive Verstimmungen ein. Ich bewege mich, um warm zu werden, damit auch mein Geist mal aus der Hüfte kommt. Ich bewege mich durch die Wohnung, Wohnungsangebote übrigens derzeit spärlich und/oder unakzeptabel, und räume, sortiere und packe schon mal. Kann ja nicht schaden und - mir wird warm, solange die Motivation reicht. Wenn, dann aber, da bleibt nur noch die Couch und die Decke.
Darum sag ich derzeit wenig oder nix. Ich gehe, liege und stehe das erstmal nur durch.
In der Zwischenzeit freilich habe ich schon mal mein Spiegelbild - so im Vorübergehen - gesichtet. Zerknittert. Da kann ich mir doch ein Grinsen nicht verkneifen!

Und weil ich ab und zu incognito im Kultourbus mit reiste, kreisten meine Gedanken um Euch, Ihr Getreuen, und suchte für jedem von Euch nach Worten. Statt dessen fand ich erstmal Fragmente meiner Selbst, wie z.B. "Oh, du alte Pappschachtel!" Das haben wir als Kinder gesungen und gespielt, und ich habe das vor wenigen Jahren zu meinem Thema gemacht. Nur mal diesen Ausschnitt: "Ach, es war doch so verdammt wichtig gut auszusehen, um... Warum eigentlich? Um Bewunderung zu erheischen? Um den Märchenprinzen zu finden? Um im Beruf erfolgreich zu sein? Lang, lang ist es her. Ich mache die Erfahrung, unbeschwerter durch die Gegend zu laufen, seit ich sicher bin, dass mir niemand mehr große Beachtung schenkt. Statt dessen konzentriere ich mich auf den Weg, auf alles, was kreucht und fleucht. Ich nehme erst jetzt alles richtig wahr. Ich sehe wirklich, was ich mir anschaue, und ich höre die Zwischentöne viel deutlicher."
Anders ausgedrückt, ich hatte kein Problem damit, alt zu werden.

Ich fand noch ein anderes Fragment in einem Ordner, von Früher.
"Die Tür ist ins Schloss gefallen. Mama ist weg, ohne 'auf Wiedersehen' zu sagen. Die Kinder haben sich gleich zu Beginn des Streits in ihr Zimmer verzogen. Ich stehe wie erstarrt in der armseligen Küche, links das kleine runde Waschbecken, rechts der große alte Spültisch, darunter der große Wäschekorb mit schmutziger Wäsche. Ein Sturm heult und beutelt den schlanken jungen Birnenbaum im Hof. Zerzaust und gebeutelt vom Sturm des Lebens fühle ich mich auch.
Später gehe ich am Kinderzimmer vorbei, öffne kurz die Tür und sehe keines meiner drei Rangen. Doch ich hör sie gedämpft glucksen und kichern und entdecke, dass der Tisch mit Decken zu einer 'Bude' umfunktioniert wurde. Ich schließe die Tür und gehe schlapp ins Wohnzimmer. Auf dem Wohnzimnmertisch stapeln sich lose Blätter und zerfledderte Notizhefte, ein Teil der Hefte ist herunter gefallen. Darum ging es in der Auseinandersetzung mit Mama. Sie rümpfte gleich die Nase, nachdem sie gekommen war. 'Man kann ja kaum noch durch die Fenster sehen! Was sollen bloß die Leute denken?'
Ach Mama, seufze ich, ich habe ganz andere Sorgen!"

Wenn ich das, alt und grau wie ich geworden bin, lese, kann ich gar nichts Anderes denken als: "Du hast es geschafft!" Mir fallen noch eine ganze Reihe weiterer Hürden ein, die ich am Ende doch gemeistert habe, auch - wenn nicht alle Blütenträume reiften-. Ich lasse mir schon mal ein heißes Bad ein und schaue jetzt mal ohne Flachserei und ohne Ironie in den Spiegel. Das Spiegelbild lächelt, ich lächle zurück!

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#14

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 26.01.2017 13:16
von wehnuss • 159 Beiträge

Nach diesem Beitrag habe ich lange gesucht. Ich wusste nicht mehr, wann ich ihn geschrieben hatte! Aber, jetzt ist er wieder da:

Inventur (Text von 2010!)

Ich schaue in den Spiegel und was ich erblicke, erstaunt mich nicht.
So sehe ich eben aus, eine alte Frau, die stark auf die Siebzig (s.o.) zugeht.
Die Haare grau, am unteren Rand lugt noch ein Rest der natürlichen schwarzbraunen Farbpracht hervor.
Vergangener Glanz.
Ein wenig hänge ich dran.
Ohne sentimental zu werden.
Als einziges Zugeständnis an meine Eitelkeit.
Es gab eben auch andere Zeiten.
Damals, als ich jung war.

In meinem Gesicht erblicke ich Spuren eines erfüllten Lebens.
Reich an Freude war es.
Auch reich an Leid.
Das ganze Programm.
Man darf mir in diesen Zeiten, da die Mehrheit der reiferen Erwachsenen kritiklos einem irrealen Jugendwahn frönt, ruhig meine Jahrzehnte ansehen. Ich spiele beim Wahnsinn nicht mit. Das bin ich mir schuldig.
Ich verzichte freiwillig auf Botox und Konsorten, auf straffende Operationen, Fettabsaugungen und eben diesen Farbauftrag im Haar, der alle Nase lang wiederholt werden muss, weil das bleiche Grau nachwächst.
Eine herrliche Einnahmequelle der kosmetischen Industrie!
Die ja auch überdurchschnittlich oft für ihre Produkte wirbt!
Nebenbei gesagt: dunkle Farbe lässt das Gesicht älter wirken, vertieft die bestehenden Falten und macht blass!
Ich will doch nicht von hinten wie eine Achtzehnjährige aussehen und einen Typen, der mich eventuell jovial durch Schulterklopfen anspricht, vor Schreck in Ohnmacht fallen lassen, wenn ich ihm beim Umdrehen meine restaurierte Front präsentiere!

Ich liebe meine Krähenfüße.
SInd sie doch der nicht weg zu diskutierende Nachweis für intensives Lachen!
Es gab und gibt also Freude in meinem Leben.
Früher die Kinder. Heute die Enkel.
So manch ein Stück unerwartete Anerkennung.
Das Auffrischen uralter Schulfreundschaften, verbunden mit der Erkenntnis, dass Zeit nicht wirklich verfremden kann.
Man macht auch nach fünfzig Jahren dort weiter, wo man bei zwangsläufiger Trennung aufgehört hat, wenn man früher gut miteinander konnte! Natürlich auf anderem Level!

Auf meinen Mund habe ich bewusst geachtet.
Es fiel mir schon in jungen Jahren auf, dass viele ältere Menschen mit still anklagender Schnute umherlaufen.
Mit nach unten gezogenen Mundwinkeln. In sich gekehrt. Fast beleidigt.
Wen machen sie verantwortlich für ihre Situation?
Über wen wollen sie richten?
Das sollte mir nicht passieren, und so zwang ich mich mein Leben lang bewusst zu einem Lächeln, selbst, wenn mir gar nicht danach war...
Wie oft stand ich tränenüberströmt oder wütend vor dem Spiegel und verzog den Mund nach oben!
Sehr lustig! Hat ein bisschen geholfen, wie man sehen kann!
Allerdings konnte ich schmale Lippen nicht verhindern!
Vom vielen Mundzukneifen.
Ich habe schmerzlich lernen müssen, dass es nicht immer ratsam ist, alles zu sagen, was man denkt oder, was man weiß!
Egal, wie der Zeitenwind auch bläst - ob von Ost oder von West!
Schweigen ist manchmal ratsam.

Mein Blick gleitet etwas abwärts.
Überaus erstaunlich empfinde ich meine neue Oberweite, die mit den Jahren immer größer wird.
Ein Phänomen, das ich nicht nachvollziehen kann!
Als ich mich bei meinem Arzt darüber beschwerte, sagte der ganz erstaunt:
"Seien Sie doch froh! Andere Frauen geben viel Geld aus, um das zu erreichen, was Ihnen die Natur üppig gewährt!"
Über die Schwerkraft verlor er aber keinen Ton.

Vor ungefähr vierzehn Jahren (s.o.) gewöhnte ich mir das Rauchen ab.
Wenn ich bis dahin noch ein Gewicht, das meiner Größe angemessen war, und eine einigermaßen passable Figur hatte, so änderte sich das alsbald.
Ich nahm zu. Nicht nur fünf Kilogramm.
Seitdem treibe ich einmal in der Woche Sport und achte genau auf meine Ernährung.
Mit geringer Wirkung.
Es sind die Hormone.
Da kann man nix machen.
Das heißt aber nicht, dass ich wieder anfange mit dem Teufelszeug, diesem Knaster, dem Gestank und der Sucht nach blauem Dunst!
Nein. Nie. habe ich überwunden.
Das Plissee auf meiner Oberlippe erinnert mich ewig an diese Schwäche.
Das muss ich nicht vertiefen.

Seit die neue Zeit angebrochen ist, feiert unsere Bequemlichkeit fröhliche Feste.
Für die meisten Wege benutzen wir fahrbare Untersätze.
Anstatt die Treppen hoch zu laufen, quetschen wir uns in einen Lift.
Was nicht ohne Folgen bleiben kann.
Unsere Kreisläufe torkeln auf elliptischen Bahnen, wenn sie überhaupt noch in Bewegung sind, der böse Fettspiegel im Blut nähert sich astronomischen Werten, bei kleinsten Anstrengungen geht das Schnaufen los.
Pausen sind angesagt.
Aber, wir müssen ja mobil sein!
Das verlangen unsere Arbeitgeber.
Die fehlenden Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe bewirken das, weil draußen vor der Stadt ein super Supermarkt die Einzelhändler im Ort sterben ließ.
Erst die Mobilität macht Kulturangebote erlebbar, die jetzt ziemlich weit entfernt stattfinden, weil man Theater schließt und Orchester auflöst.
Die Kinder verlangen das Hinbringen und Abholen von Reitstunden zum Beispiel - die Enkel auch - und der Bus fährt nur noch zweimal am Tag, und auf die Bahn ist kein Verlass...

Wenn ich in den Spiegel schaue, dann sehe ich auch in mich hinein.
Dort gibt es keine grauen Haare, keine Krähenfüße und störenden Falten, keine Fettpölsterchen und keinen Hängebusen.
Dort haust etwas, was ich meine Seele nenne.
Sie blickt mit meinen Augen in die Welt.
Sie hat sich ihre Jugend bewahrt und straft die kleinen Zipperlein, die schon heute eine manchmal vorsichtig tastende Fortbewegung nötig machen, Lügen.
Die will noch Bäume ausreißen.
Die will noch einmal alles erleben, auf alten Wegen wandern und Neues entdecken und sich immer wieder frisch finden.
Sie sprudelt vor Elan.
Sie treibt mich an.
Ich kann beileibe nicht rasten - meine Seele hält dagegen.

Meinen Arzt hatte ich schon erwähnt.
Der fragte mich neulich:
"Warum ziehen Sie immer noch Schuhe mit hohen Absätzen an? Das tut Ihrer Wirbelsäule gar nicht gut! Laufen Sie auf flachen Schuhen! Oder wollen Sie noch einmal heiraten?"
Wie mussten beide lachen.
Nein. Daran verschwende ich keinen halben Gedanken.
Ich habe meine Aufgaben erfüllt.
Nun laufe ich mein exqisites Kürprogramm.
Und das mit grenzenlosem Vergnügen.

Ich schaue in den Spiegel und lächle mich an und bin eigentlich ganz zufrieden mit mir.

Es hätte schlimmer kommen können.


zuletzt bearbeitet 26.01.2017 13:19 | nach oben springen

#15

RE: Gesichter in Spiegeln

in Bloghütte 26.01.2017 16:39
von Klara • 97 Beiträge

Es war mir ein Vergnügen...lieber Wassermann, liebe kleine Baerin und liebe wehnuss...

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