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  • Unbeschreiblich.Datum13.08.2017 21:15
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Es gibt Tage, da nehme ich mir ganz fest vor:
    Diesen ganzen Scheiß lasse ich ab sofort links liegen, links, ja links, so wie:

    Agent*In – das kritische Online-Lexikon zu Antifeminismus
    https://www.boell.de/de/2017/07/17/%20ge...ntin-erschienen

    Das haben mittlerweile ganz andere geschafft!
    Das „links“ liegen lassen…

    Ich muss also gar nicht mehr darüber nachdenken, warum die“ konservative“ Familie (Vater+ Mutter + Kind) etwas “Familialistisches“ sein soll.
    Die Familie ist schließlich nicht der Nabel der Welt, sagen die Genderaktivisten, auch wenn Mann und Frau sich liebevoll um den Nachwuchs kümmert, und natürlich auch um die, aus welchen Gründen auch immer, die nicht dazu nicht im Stande sind , oder es auch nicht wollen.
    Die Anderen, auch wenn man sie Prozentual kaum ausmachen kann, ziehen ganz locker an den Alleinerziehenden vorbei, und niemand wundert sich darüber.
    Die Andern haben eine Lobby, die Alleinerziehenden nicht.
    Die“ Anderen“ fühlen sich diskriminiert!
    Wer Gegenteiliges denkt ist Antifeministisch nä(h)mlich, das…isch…isch…isch…
    reicht aus.als Beleg....
    Die Heinrich Böll- Stiftung teilt auf ihrer Homepage mit:
    Aktuell: Das Projekt ruht derzeit.
    Und die Macher von Agent*In
    Wir kommen wieder!
    Die Agent*In geht vorübergehend offline.
    „Als wir das Ziel aus den Augen verloren, verdoppelten wir die Anstrengungen.“
    Mark Twain
    Und Ove:
    Ove, ist nur ein Mann, der nicht so gerne erzählt, und weil er sich keine Gedanken darüber macht, was andere Hören wollen
    Sagt er nichts…
    „Er war ein Mann aus Schwarz und Weiß.
    Und sie war Farbe.
    All seine Farbe“
    Wunderschön…

  • Was lest Ihr gerade?Datum08.08.2017 19:27
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    „Ein Mann namens Ove“
    von Frederik Backmann

    „ Wer dieses Buch nicht liebt, braucht eigentlich gar nichts mehr zu lesen.“, schrieb die „Hamburger Morgenpost“.

    Das mag ein wenig übertrieben klingen, aber dennoch würde ich es jedem empfehlen, der Spaß am Lesen hat, und der sich keine Gedanken darüber macht, ob dieses Buch den Horizont erweitert oder nicht.
    Eine witzige und zugleich rührende Geschichte.
    Ove ist ein Unikum, so einen trifft man nicht alle Tage.
    http://www.literaturcafe.de/buch-und-dvd...ehen-und-lesen/

  • Film für 2Datum01.08.2017 23:10
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    „ Feministinnen “ sind unermüdlich, wenn es gegen „rechts“ oder die Diskriminierung von Minderheiten geht.
    Aber, Feministinnen sind nur eine Minderheit, behaute ich mal ganz frech!
    Geradezu plantonisch verteidigen sie alles, was nicht ihrem Weltbild entspricht.
    Aber ihre Welt bekommt Risse, und trotzdem machen sie weiter, weil sie nicht wissen – wohin mit sich.
    Das erinnert mich an die Stasi, die auch nicht wusste, wann endlich Schluss ist.
    Religion ist Opium für das Volk, das findet der öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch, und deshalb beglückt er die Zuschauer mit selbstprozierten Krimis- rund um die Uhr.
    Wer was es?
    Das kann ganz schön Irre machen, wenn man nicht weiß wer der Täter ist.
    Und nach etwa 1,5 Stunden ( oder so ) legt sich das Schaf zu den Schafen, und träumt was Schönes…

    Die Femininsten haben Angst vor rechts …sie sollten sich warm anziehen, wie dieses Video belegt.
    https://www.youtube.com/watch?v=_IMDA-lHLVw

  • InklusionDatum21.07.2017 21:17
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Wenn es nur die Inklusion wäre, liebe Mete...

    In Berlin ( ich denke in allen größeren Städten ) haben die Schulen mit noch viel größeren Problemen zu kämpfen.
    „Jeder nimmt, was er kriegen kann, um bloß irgendwie die Lücken zu stopfen. Qualität ist zum Fremdwort geworden. „Masse machen“ lautet die Devise.“
    Dies bestätigte mir in einem Vieraugengespräch eine Frau, die letzte Woche noch an Einstellungsgesprächen teilgenommen hat.
    Noch sind nicht längst alle Stellen besetzt, und nicht jeder Quereinsteiger wird bleiben – können, meinte sie.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/lehrer...n/20077706.html

    Was ich aber noch viel bedenklicher finde, ist folgende Entwicklung.

    https://www.rbb-online.de/politik/beitra...len-berlin.html

    Obwohl es mich überhaupt nicht überrascht, denn schaut man sich das Berlin ( Neukölln) der achtziger - und neunziger Jahre an, dann kann man ( wenn man nur will ) Prallelen zu anderen islamischen Ländern ziehen. Auch diese Länder waren einmal liberal, Frauen hatten damals Freiheiten, die heute undenkbar sind.
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    Religion ist nichts Schlimmes, aber wenn Religion das Denken und Handeln bestimmt, dann halte ich Religion für sehr gefährlich.

    „Lehrkräfte, die länger an ihren Schulen sind, sprechen von einer „Verlagerung der Selbstidentifikation“ vieler Schüler weg von ihrer Ethnie hin zu ihrer Religion.“
    „Mehr als die Hälfte der befragten Pädagogen schilderte in den Interviews zudem, dass Druck besonders auf Mädchen dahingehend ausgeübt werde, dass sie einem bestimmten Religionsbild entsprechen sollen.“

  • InklusionDatum19.07.2017 21:08
    Thema von Klara im Forum Einblicke, Ansichten u...

    Bremen top, Hessen Flop - zwischen den Bundesländern gibt es offenbar riesige Unterschiede beim Stand der Inklusion.
    Dass Bremen aber ziemlich weit hinten liegt, wenn es um Pisa geht , das hat Deutschlandfunk mehr oder weniger unter dem Tisch fallen gelassen.

    Am Anfang meiner Berufskarriere hatte ich auch mit „ Sonderschülern „ zu tun.
    Der Unterschied zu heute bestand darin, dass die Schüler tatsächlich Lesen und Schreiben konnten, sobald sie die Schule verlassen hatten.
    Heute, ein paar Jahrzehnte weiter, beherrschen ganz normale Schüler nicht mehr das Lesen und Schreiben.
    Heute werden schwerstmehrfachbehinderte Kinder in die Sonderschule oder Regelschule gekarrt, weil kein Kind ausgeschlossen werden darf.
    Und zwischendurch werden sie im Unterricht rausgekarrt, weil sie so viel Krach machen, oder weil sie gewindelt werden müssen.
    Manchmal frage ich mich, ob diese Kinder wirklich glücklich sind.
    Oder, ob sie nicht lieber woanders wären, unter ihresgleichen, weil es dann einfacher ist und weil sie dann morgens ausschlafen können und weil sie einen ganz andern Lebensrhythmus haben.
    Das Fatale ist, dass die, die meinen, dass Inklusion eine feine Sache ist, nicht wissen können, wie sich der oder die „Inkludierte“ dabei fühlt.
    Sie setzen es einfach voraus, mit ihrem „gesunden“ Menschenverstand…
    Weil es nur gut sein kann…
    Heute sagte eine Kollegin zu mir:
    Inklusion, alles gut und schön, aber spätestens beim Kindergeburtstag trennt sich die Spreu vom Weizen….

  • Artikel-Titel: Keiner. Ohne. Nichts. von KlaraDatum14.07.2017 18:38
    Blog-Kommentar

    Ich wollte einen vollen Kanister Sprit mitbringen, aber ich habe vergessen zu sagen:

    Nur so viel, wie ich tragen und bezahlen kann…

    Fünf Liter, mehr ist nicht drin!
    Wie weit kommt ein Bus mit fünf Liter?

    Ein bisschen hat sich der Bus in der Zwischenzeit bewegt, ich meine vorwärts…
    Das ist gut.

    Ich musste ein Stück laufen, so ca. fünfhundert Meter, um bei euch zu sein, den harten Kern, der überhaupt nicht daran denkt, den Bus zu verlassen.
    Verschrottung - Nur über meine Leiche…
    Vor dem Bus standen übrigens immer noch ein paar Fenstergucker, verschämt guckten sie in eine andere Richtung.
    Vielleicht habe ich es mir auch nur nur eingebildet, vielleicht lachen sie sich ins Fäustchen…
    Ätsch, ihr Trottel!
    Den Busfahrer habe ich auch gesehen, er stand seitlich am Wegesrand, nicht weit vom Bus entfernt und er guckte in die Ferne, aber geraucht hat er nicht!

    Meistens sitze ich im Bus links. Nur manchmal, wenn die Sonne so arg blendet, dann setze ich mich in die rechte Ecke.
    Links und rechts, das ist bei mir so eine Sache, manchmal komme ich ganz durcheinander, obwohl ich doch weiß, wo sich rechts und links befindet.

    […sondern die etwas Neues, Frisches trotzig auf die Beine stellen wollten!...]

    Man kann nichts Neues erfinden, das schon da ist. Man kann es nur besser machen, aber wir waren zu wenige, da gebe ich dir Recht, liebe Wehnuss.
    Und ich kann mich nicht neu erfinden, das können nur wenige, und es ist ehrlicher, weil man sich sonst „verbiegen“ müsste.

    Ich vermisse die Mitstreiter, die, die in der Stunde „ Null“ dabei waren.
    Aber ich verübele es niemanden, manchmal trennen sich Wege, sowie im richtigen Leben.

    Und du, Wassermann, du hast dein Bestes gegeben, aber das Beste ist manchmal nicht gut genug.
    Es wäre schön, wenn du mal vorbeikommst und den Bus inspizierst, und wenn nötig, ein paar Reparaturen vornimmst, so dass der Bus einigermaßen standfest bleibt.
    Und bring einen Eimer Farbe mit, ich mag die Farbe „Blau“

  • ReiserouteDatum07.07.2017 20:51
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Jetzt muss ich dir mal die Leviten lesen, lieber magentis.
    Du schreibst stellenweise wie ein alter Mann, so, als würdest du bald das Zeitliche segnen.
    So, als hättest du schon alles erlebt, so, als könntest du auf ein langes Leben zurückblicken.

    Nostalgie ist nichts Schlechtes, wer erinnert sich nicht gerne an seine Jugendzeit zurück.

    Aber du bist du doch erst…Jh.

    Bei Glaube fällt mir ein:
    Auch Konfessionslose müssen Kirchsteuer entrichten, es genügt schon, wenn der gläubige Partner gar kein oder nur wenig Einkommen hat, das nennt man dann „ Eingriff in die negative Religionsfreiheit.

    http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/eg...os-beteiligung/

    Was würden die Kirchen machen, wenn das Finanzamt nicht mehr für die Eintreibung der Kirchensteuer zuständig wäre?
    Würde dann die Kirche Inkassounternehmen auf säumige Sünder hetzen oder gar Gerichtsvollzieher vorbei schicken?

    Ich glaube nicht, oder doch?

  • ReiserouteDatum07.07.2017 19:04
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Ach, wehnuss, manchmal träume ich, wenn auch sehr selten, dass ich einen Bus fahre.
    Ich steuere den vollbesetzten Bus durch große Städte, durch enge Gassen und Kurven und ich fahre steile Berge hoch, und dabei sitzt mir die Angst im Nacken.
    Nicht nur, weil ich mich hoffnungslos überfordert fühle, weil ich nicht weiß wo die Gänge liegen, oder ich den Bremsweg nicht einschätzen kann, sondern auch, weil ich nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis bin.

    Ich würde gerne etwas Nettes schreiben, etwas das uns Mut macht, vielleicht, dass wir noch einmal von vorne anfangen sollten, aber das hat der Wassermann doch auch schon versucht.

    Unser Bus steht irgendwo auf einer einsamen Landstraße, ein großer Teil hat den Bus bereits verlassen, einige gucken mal kurz durch die Fensterscheibe und sind dann wieder weg.
    Was dem Bus fehlt ist der Sprit, mit ein, zwei Benzinkanistern kommt kein Bus weit, er braucht ständig Nachschub, aber das kostet Zeit und manchmal auch Kraft…
    Vielleicht ist die Luft raus, nicht nur im Bus.

    In den letzten zwei Jahren gab es große Veränderungen, und während man sich am Anfang noch Luft machte, hat sich nun eine gewisse Resignation breit gemacht.
    Die Globalisierung schreitet voran und die Menschen ziehen sich in ihre eigenen vier Wände zurück.
    Wir können sowieso nichts ändern…
    Ich bin mir sicher, dass es vor drei Jahren einen Aufschrei in der Bevölkerung gegeben hätte, wenn die Regierung versucht hätte, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz durch den Bundestag zu peitschen.
    Aber da hatten wir auch noch nicht die Flüchtlinge.

    Ehe für alle. Wir sind alle gleich, gleicher geht es nicht mehr.

    Die Ehe

    Mit der Ehe für alle stirbt eines der ältesten Rituale der Menschheit, die Hochzeit zwischen Mann und Frau als einzigartiges, konstitutiv- gesellschaftliches Ereignis. Diese traditionelle Feier der Familiengründung ist jetzt obsolet. Die Familie als Keimzelle menschlicher Gesellschaften wird abgelöst durch frei wählbare Beziehungskonstellationen als "Ehe für alle". Die Kulturgeschichte schließt ein Jahrtausend altes Kapitel, das sich in allen Sparten der Künste und in zahllosen Artefakten widerspiegelt. Das kulturübergreifend-Heilige der alten Ehe einerseits im Sinne von etwas Überzeitlich-Immateriellem, andererseits im Sinne einer Wiederholung des Schöpfungsaktes löst sich auf. Das Transzendentale der Verbindung zwischen Mann und Frau wird von einer historisch-materialistischen Betrachtungsweise neutralisiert.
    Da bestimmt eine Mini-Minderheit von 3-5% der Bevölkerung die derzeitige politische Agenda. Eigentlich nicht zu glauben! Joachim Baumeister | Fr, 30. Juni 2017 - 12:46


    Die Ehe ist nicht mehr zeitgemäß, schrieb Einer in der TAZ. Sie gehört abgeschafft, alles andere, auch die Kindererziehung und die Versorgung der Hinterbliebenen, die Erbschaftsangelegenheiten kann man auch anders gesetzlich regeln.

    Ein Kommentar von „Harry James mit Armbrust“ in Tichys Einblick.
    „Was bleibt, wenn man das Normale zur Abstrusität erklärt und das Abstruse zur Normalität? Was bleibt, wenn die Ausnahme zur Regel wird und die Regel die Ausnahme ist?
    Es bleibt die Unsicherheit.
    Fast jeder Mensch benötigt Regeln nach denen er sein Leben ausrichtet. Kindern werden engere Regeln (Grenzen) gesetzt, weil ihre Weltsicht noch sehr beschränkt ist. Jugendliche revoltieren gegen bestehende Regeln, sie werden älter und stellen nach und nach fest, dass die allermeisten Regeln Sinn machen im friedlichen Zusammenleben mit anderen.
    Ein Verlust der Regeln erzeugt Unsicherheit…}“


    Ich lasse das mal jetzt unkommentiert…

    Wir sind alle gleich, ob Mann oder Frau, nein, das stimmt nicht, wir müssen noch gleicher werden…
    Auch Worte, die wir schon immer gesagt haben, können diskriminieren.

    „ Könntet ihr eventuell auch von schwangeren Personen statt werdenden Müttern sprechen? Es werden nicht nur Frauen schwanger.“
    Schrieb Annika Spahn auf Facebook, die Gender Studies auf M.A. an der Universität Freiburg studierte und eine Masterarbeit über Trans* und Schwangerschaft geschrieben hat.
    Nutzerin „ Vegane Feministinnen „ schrieb zurück:
    „ Danke für die Kritik. Geändert.“

    Gestern rief mich ein Mann im Auftrag der Landesregierung an, er hatte ein paar Fragen an mich, unter anderem, was ich mir für die Zukunft wünsche.
    Leider fiel mir dieser ganze Genderquatsch nicht ein, aber so ist es meistens, wenn man im Nachhinein über ein Gespräch nachdenkt.
    Jetzt ist bei mir die Luft raus, ich komme bald wieder vorbei und bringe einen vollen Kanister mit.

  • ReiserouteDatum26.06.2017 18:59
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    In meinem Garten flattern eine Menge Vögel herum, wobei die Spatzen in der Überzahl sind, gefolgt von den Amseln und im Hochsommer lassen sich auch die Elstern blicken.

    Letzte Woche entdeckte ich ein großes Loch neben dem Komposthaufen, um das ich erst einmal einen großen Bogen machte. Drei Tage später sah ich im Dämmerlicht zwei Dachse durch den Garten huschen.
    Falle ich irgendwann in ein Loch?
    Wer hat eine Flinte?
    Ich weiß, das ist verboten!


    Noch eine kurze Zugepisode.
    In Zügen scheint mehr los zu sein, als im unseren alten Tuck –Tuck – Bus.
    Ob das Getriebe im Ar…ist?

    Es war heiß, sehr heiß an diesem Tag.
    Der Zug hatte Verspätung.
    In Norddeutschland fielen an diesem Tag viele Züge aus, das passiert manchmal, wenn sich was über unseren Köpfen zusammenbraut.
    Aber der Zug kam immerhin, wenn auch mit vierzigminütiger Verspätung.
    Es war so ein Doppeldeckerzug, mit WLAN in der Probephase.
    Ein Platz im Oberdeck war noch frei.
    Am Fenster saß ein junger, arabisch aussehender Mann.
    Er war sehr gut gekleidet, geschäftsmäßig würde ich sagen, denn er trug eine schwarze, pickfeine Hose und ein klassisches, blütenweißes Hemd. Seine Füße steckten in schwarzen Halbschuhen, die echt aussahen, ich meine damit, er trug echtes Leder an seinen Füßen.
    Ich trug ein ärmelloses Kleid und Flip – Flops, dem Wetter entsprechend, also für meine Verhältnisse - entsprechend.
    Der Mann blätterte gerade in einem schmalen Buch mit arabischen Schriftzeichen und bunten Applikationen.
    Auf dem kleinen Tischchen neben dem Fenster lag ein Koran.
    Natürlich habe ich den Mann, der neben mir saß, inoffiziell betrachtet, ich trug nämlich eine Sonnenbrille.
    Es ist ganz praktisch, dass wir Menschen ein bisschen um die Ecke gucken können, ohne groß den Kopf bewegen zu müssen.
    Und so saß ich da, neben dem gutaussehenden Mann und guckte…heimlich…
    Plötzlich wandte er sich von mir ab, beugte sich über den Tisch und verdeckte mit der rechten Hand sein Gesicht.
    Ich machte vorsichtshalber eine Geruchsprobe, eigentlich neige ich nicht zu penetranten Schweißgeruch, aber bei der Hitze…man kann ja nie wissen…
    Nein, das ist es nicht, stelle ich beruhigend fest!
    Bin ich zu freizügig, zeige ich zu viel nackte Haut? Schoß es mir noch durch den Kopf, als ich plötzlich einen leisen Singsang vernahm.
    Ich sah neugierig zu ihm rüber.
    Der Koran lag aufgeschlagen auf dem Tisch.
    Er betete…
    Als ich aus dem Zug stieg, betete er immer noch, mein Anschlusszug war weg…

  • Thema von Klara im Forum Bloghütte

    Manchmal frage ich mich, wie verrückt ist diese Welt.
    Verrückt, oder verrückt, im Sinne von entrückt…
    Ich möchte nicht darüber nachdenken, ob ich Mann oder Frau bin, oder etwas dazwischen, denn ich weiß doch wer ich bin…
    Zuerst bin ich ein Mensch und dann ein Frau!
    Oder bin ich zuerst eine Frau und dann ein Mensch?
    LSBTIQ
    Die meisten Menschen können mit diesen Buchstabensalat nichts anfangen, wahrscheinlich werden sie sich sogar fragen, ob derjenige nicht ganz klar im Kopf ist, wenn er, oder sie, das Wort LSBTIQ in den Mund nimmt.
    Eigentlich geht es doch nur um Sexualität, und wie man sie praktiziert und ob man überhaupt Sex haben möchte.
    Aber das ist doch Privatsache, genauso wie die Religion…
    Oder?

    http://www.zeit.de/kultur/2017-06/beissr...ualitaet-gender

  • ReiserouteDatum16.06.2017 19:00
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Wolo:Endstations-Junkies ist gut...:-)

    Bei Endstation fällt mir ein:
    Vor gut einer Woche lag, ja lag, eine Frau im Zug.
    Sie hatte sich auf zwei Sitzplätze eingerollt und sie schlief ganz tief und fest.
    Woher ich das weiß, dass sie ganz tief und fest schlief?
    Sie schnarchte! Es war nicht dieses leise Rasseln, es war laut, unüberhörbar laut!
    Alle guckten betreten in eine andere Richtung, nur ich nicht.

    Sie trug eine vollgekleckerte hellblaue Strickjacke, einen kurzen grauen Rock und eine löchrige Feinstrumpfhose.
    Ihre ausgelatschten und schmutzigen Turnschuhe standen auf dem Boden. Gleich daneben lag ein giftgrüner Rucksack.
    Ihre schwarzen fettigen Haare verdeckten ihr Gesicht, aber sie war noch jung, das konnte man sehen.

    Endstation.
    Alle stiegen aus, ich blieb sitzen, ich wollte wissen, wer sich erbarmt und sie aus ihrem tiefen Schlaf erlöst.

    Niemand, alle gingen vorbei.

    Wenn ich sie jetzt nicht wecke, dann fährt sie wieder zurück nach Rostock, ging es mir durch den Kopf.

    Also ging ich zu ihr hin und tippte sie ganz sachte an, sie schnarchte munter weiter, da half nur noch ein kräftiges Schütteln…

    „ Aufwachen wir sind in…“

    Sie öffnete ihre braunen Augen, und sie war nicht da, nicht auf dem Bahnhof oder in einem Zug, sie war ganz woanders, das konnte ich in ihren Augen sehen.

    Sie brauchte eine Zeit um sich zu sammeln, aber dann machte es Klick…

  • Rundfunk - Kulturtipps!Datum13.06.2017 22:04
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Wer in den letzten Tagen die Presse aufmerksam verfolgt hat, wird den Streit um
    die Antisemitismus-Doku "Auserwählt und ausgegrenzt" des Filmemachers Joachim Schröder mitbekommen haben.

    http://www.zeit.de/kultur/film/2017-06/a...rte-wdr-vorwurf

    "BILD" zeigt die Doku, die ARTE nicht zeigen will ( leider nur heute )

    http://www.bild.de/politik/inland/bild/z...55394.bild.html

    Es lohnt sich die Doku anzuschauen, im nachhinein verstehe ich auch, warum unser Staatsfernsehen diese Doku nicht ausstrahlen wollte…
    Also bildet euch selbst eine Meinung...

  • Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Die Küche ist so wunderschön chaotisch…

    https://www.youtube.com/watch?v=Xdt58T366xw

  • Die unmenschliche DimensionDatum02.06.2017 19:09
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Pfffff…
    In der Not frisst der Teufel Fliegen…
    Wenn es eng wird, wird schnell gebaut, so war es schon immer, denn die eigenen vier Wände bedeuten auch ein Stückchen Freiheit.
    Erst einmal.
    Dann kommt die Ernüchterung, wenn der Mief vom Nachbarn herüberüber weht, oder man die Streitereien der Nachbarn hautnah miterleben muss, oder weil der Müll einfach vor der Haustür entsorgt wird, weil „Viele“ dort wohnen und man die Übeltäter nicht ausmachen kann.
    Neukölln wird sich verändern, aber nicht so, wie es viele erhoffen, die Besserverdienenden werden die „Armen“ verdrängen, es hat schon begonnen.
    Nach der Wende sagte ein Wessi zu mir:
    „Macht nicht denselben Fehler, den wir gemacht haben…, bei euch ist alles noch so authentisch. “
    Wir haben ihn gemacht!

  • Kurzgeschichten und GedichteDatum01.06.2017 19:11
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Tanderadideldidum, der Juni ist da!
    Alles Gute zu Kindertag liebe wehnuss, denn nicht nur im Manne steckt ein Kind!
    Das ist so!
    Welchen Vogel legst du uns nun ins Nest...den Kuckuck...oder...lieber den Spatz...
    Lieber einen Spatz in der Hand, als...

  • "Unser Flüchtling"Datum01.06.2017 18:58
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Vor einiger Zeit entdeckte ich an einem Haus eine Tafel mit folgendem Spruch:

    Geben und Nehmen und Tauschen
    ( Chinesischer Teekannenspruch )

    Das Verhältnis, das Geben und Nehmen stiftet,
    ist eine Elementarform des Sozialen,
    das es zugleich beschädigt.

    Ein Geber setzt sich in Überlegenheit,
    der Nehmer ordnet sich unumgänglich unter.

    Die einzige Möglichkeit,
    Überlegenheit wie Unterordnung zu vermeiden,
    ist die Verweigerung zu geben oder zu nehmen.

    Die einzige Möglichkeit,
    gerechte Verhältnisse zu schaffen,
    ist die Herstellung gleichwertiger Tauschbedingungen.


    Geben ist immer schöner als nehmen, wer fühlt sich nicht gut, wenn man anderen Menschen helfen kann.
    Es gibt allerdings Menschen, bei denen das Helfen nicht im Vordergrund steht, sie wollen sich gut fühlen, und das, was sie „ Leisten, daran lassen sie auch ganz viele Menschen teilhaben.
    Ich habe eine Frau erlebt, die eine Flüchtlingsfrau wie ein kleines Kind behandelte:

    „…ich werde dir viel beibringen, ich bin nämlich Lektorin!“ und das sagte sie so laut, dass es auch jeder im Umkreis mitbekam.

  • Foren-Beitrag von Klara im Thema

    https://www.youtube.com/watch?v=ngW89lIN66U

    Cyrille Aimée - "Estrellitas Y Duendes" - Let's Get Lost

  • Kurzgeschichten und GedichteDatum12.05.2017 21:15
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    „Wenn du in der Nacht den Himmel betrachtest, weil ich auf einem von ihnen wohne, dann wird es für dich so sein, als ob alle Sterne lachten, weil ich auf einem von ihnen lache.“

    Antoine de Saint-Exupéry
    Der kleine Prinz

  • Kurzgeschichten und GedichteDatum12.05.2017 20:26
    Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Nein, liebe wehnuss, du bist schuldig!
    Ich bin auch schuldig, und du, und du...
    Nur kleine Kinder Kinder sind unschuldig...

  • Foren-Beitrag von Klara im Thema

    Das Leid, das der 2. Weltkrieg über Millionen von Menschen gebracht hat, ist für mich, die in Friedenszeiten aufgewachsen ist, immer noch unbegreiflich.

    Das deutsche Volk hat große Schuld auf sich geladen, auch wenn das deutsche Volk selbst große Opfer zu belklagen hatte.
    Daran gibt es nichts zu beschönigen, es ist so, wie es ist!

    „KKRIEGSOPFER: Der Krieg in Europa und Asien kostete geschätzt mindestens 55 Millionen Menschen das Leben, die meisten davon Zivilisten. Mit mehr als 26 Millionen Toten hatte die Sowjetunion die größten Verluste. Deutschland zählte etwa 6,3 Millionen Tote, darunter fast 5,2 Millionen Soldaten. Die USA verloren 292 000 Mann. Über 10 Millionen Chinesen sollen umgekommen sein. Amerikanische Atombomben töteten etwa 150 000 Japaner auf der Stelle. Zu den Opfern gehören auch etwa 6 Millionen von den Nazis ermordete Juden.“

    http://www.zeit.de/news/2015-05/08/gesch...fakten-08065612

    Krieg ist ein schmutziges Geschäft, ganz egal auf welcher Seite man sich befindet.
    Wer immer, ausnahmslos immer darunter zu leiden hat, ist die Zivilbevölkerung und die einfachen Soldaten, die, die als Kanonenfutter herhalten mussten und noch immer müssen.

    Die, die den Krieg anzetteln, diejenigen, die an den Kriegen „verdienen“, kommen aber häufig ungeschoren davon.

    Geld scheffeln ist ein sauberes Geschäft, es ist etwas anders, als sich Hände schmutzig machen zu müssen…
    Heute gibt es immer noch auf der Welt Diktatoren, an deren Händen Blut klebt, und trotzdem reichen ihnen Wirtschaftsbosse und Politiker, unter dem Deckmantel der Diplomatie, die Hand.
    Wer einigermaßen wachsam ist, weiß, dass es dafür ganz andere Gründe gibt.

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