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  • Was lest Ihr gerade?Datum20.06.2018 09:53
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Oh ja, die Bahnhofsbuchläden!!!
    Aber mittlerweile sind sie etwas aus meinem Blickwinkel gerückt.
    Bibliotheksbesuche sind dafür um so angesagter. Letztens war ich ganz übermütig und ging gleich mit drei mehr oder minder dicken Wälzern heim. Ich will unbedingt wieder mehr lesen... Dabei habe ich noch nicht einmal das Buch von Juli Zeh "Unterleuten" beendet. Es wird wohl zu den Büchern gehören, die ich nie ganz weglegen werde (glücklicher Weise ist es ein gekauftes Buch), weil es so viele Stellen enthält, die ich wieder und wieder lesen möchte.
    Nichts desto trotz habe ich auch ein geliehenes Buch begonnen, es handelt vom Weggehen, eine Hängematte, ein paar Schreibhefte im Gepäck. Der Zufall bringt ihn zu einem Fischerdorf...
    Klingt das nicht gut?
    Da seht Ihr, der Mensch sehnt sich nach so vielem, aber in Wirklichkeit würde er manches wohl gar nicht durchstehen können.
    Erzähl doch nächstens mal was von Deinem neuen Buch, lieber magentis!

  • ReiserouteDatum20.05.2018 10:05
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Wunder, wunder: Was ist denn hier passiert?
    Ach magentis! Streue Asche über Dein Haupt!
    Ich seh es so ähnlich wie Wehnuss. Weiter kommen mir Gedanken in den Sinn, dass wir alle irgendwie gelitten und Anteil an der Entwicklung haben. Wir haben nur keine Ahnung, wie wir es besser machen können - ich meine in der gesamten Gesellschaft. Da ist ja nicht nur in Deutschlands Staate etwas faul... An dieser Stelle sage ich mal "Stopp!" zu meinen Gedanken, damit ich in keinen Abgrund falle.

    Juli Zeh in ihrem Buch UNTERLEUTEN zu Neoliberalismus und dem Zustand unserer Gesellschaft beschreibt m. E. gut, was derzeit geschieht.

    Auch ich wünsche Euch allen noch zwei schöne Feiertage.

  • ReiserouteDatum20.05.2018 09:45
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Altenburg war der Anfang. Ich habe Lust auf mehr Thüringen bekommen. Nächste Reiseziele werden Weimar und Erfurt sein. Im Erfurter Hauptbahnhof setze ich mich in den Warteraum und genieße eine - na was schon - Mohnschnecke. Wenn gerade nicht zu haben, ist die Karotte dran.

    Huch, dieser Beitrag war noch gar nicht gepostet, sprich gespeichert!
    Okay, bemerkenswert ist`s nicht, was ich hier zu sagen hatte. Aber Ihr wisst, ich bin noch dca.

  • Monatsgedicht für den MaiDatum08.05.2018 11:50
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Dein MAI-Gedicht, liebe Wehnuss, ist große Klasse. Du hast es eben voll drauf, und ich hoffe, Du hast dafür noch ein anderes Forum und entsprechendes Feedback.

  • Mich gibt es noch...Datum17.04.2018 11:48
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Na Gott sei Dank, Vitamin B-Komplex Tabletten nehme ich schon länger.

    Ansonsten freue ich mich erst einmal, dass der Frühling endgültig Einzug gehalten hat und über die Veilchen und anderen Blümchen auf der Wiese.

    Bin ganz froh auch, dass Ihr,, wehnuss und mete, und vor allem magentis die Stellung gehalten habt.

  • ReiserouteDatum17.04.2018 11:32
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Wer hätte das gedacht, dass so eine kleine Tour mich so glücklich machen kann? Ich war am Sonntag, der im Übrigen seinem Namen alle Ehre machte, in Altenburg. War das ein Wiedersehen! Nach so vielen Jahren! Was für eine schöne Stadt mit beeindruckenden Bauwerken und schönen Parks. Mein Ziel jedoch war das Lindenau-Museum, und dieser Besuch hatte sich gelohnt. Diesen Kurztrip werde ich bestimmt wiederholen. |addpics|cw3-9-b6b9.jpg,cw3-a-f608.jpg,cw3-b-1e31.jpg,cw3-c-a7f6.jpg,cw3-d-db60.jpg,cw3-e-4944.jpg|/addpics|

  • Mich gibt es noch...Datum11.04.2018 14:34
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Oijoijoi! Dachte, ich nehme die eine Tablette Vitamin D3 ein und gut is. Wer macht denn diese Tests? Geht das übern Hausarzt?

    Ich gehe nochmal zu Deinem Blog, magentis, zum Vitamin D3-Mangel. Da stand so viel drin. Ich glaube, Du hattest auch Stimmungsschwankungen u. ä. erwähnt. Die machten mir vor allem zu schaffen, besonders in der dunkleren und kälteren Jahreszeit.

    Hinzu kommt, dass ich seit November 2017 nicht mehr rauche, und das nach über 50 Jahren. Das verlangt mir viel ab.

    Ich will jedenfalls wieder mehr Lebensfreude, und die fällt einem nicht in den Schoß. Deswegen buchte ich zwei Malkurse und suche noch einen geeigneten Sportkurs (bevorzugt Nordic Walking, hat sich bei meinen Rückenproblemen immer bewährt).

  • Mich gibt es noch...Datum11.04.2018 10:16
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Mit allem überfordert, hm. Überlege, ob das auf mich zutrifft. Ich glaube, bei mir ist vieles zusammen gekommen. Und im Übrigen: meine Laborbefunde ergaben einen erheblichen Vitamin D-Mangel. Obwohl ich den entsprechenden Blog von magentis mit Interesse verfolgt habe, kümmerte ich mich nicht früher um ein Rezept.
    Nun also, es ist wärmer und heller geworden. Meine Lebensgeister sind erwacht. Ich bin froh, hier noch einige vorzufinden und speziell zu Dir, liebe Virginia, sag ich: Alles ist gut.

  • Monatsgedicht für den AprilDatum11.04.2018 09:55
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Du findest eins, ein Gedicht für den Mai, liebe Wehnuss. Darauf freue ich mich jetzt schon!

  • Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Liebe Mete, ich bin gern mutig, da, wo es sinnvoll ist, mutig zu sein.
    Sonst ist es reine Energieverschwendung.

  • Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Für diesen Kommentar bin ich Dir sehr dankbar, lieber Vorace.

    Ich lese Deine Texte trotz Deines Rates, Wolo, es nicht zu tun. Mittlerweile jedoch ohne den Anspruch, etwas davon zu verstehen, geschweige denn verstehen zu wollen. Das Bemerkenswerte daran ist der willkürliche Mix aus Sprach- und Geschichtsbildern unter der Prämisse etwas darzustellen, was zumindest eins erkennbar macht: die Richtung.

    Mir fiel und fällt es allerdiings daraufhin schwer, mich im Kultourbus frisch und frei meiner Sprache zu bedienen.

  • Nouruz - Fest Datum29.03.2017 01:48
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Hab`s gelesen und war mittendrin in der geselligen Runde, war ganz Mensch unter Menschen - und das tat gut!

  • WWW- Wer Will´s Wissen?Datum14.03.2017 12:53
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Weil ichs wissen will und sehr aufgeregt mitgelesen habe, meldete ich mich wieder an. Obgleich ich ja nicht wirklich weg war...
    Ganz hervorragend wäre es natürlich, wenn alle beteiligten Künstler sich einig gewesen wären und die Ausstellung unter diesen Umständen abgesagt hätten, am besten in einem offenen Brief an Staatskanzlei und Ministerium für Kultur in Sachsen-Anhalt. Diese behördliche Unterwerfung halte ich für fatal. Alice Schwarzer äußerte in einem Interview im Februar 2016 "Blinde Fremdenliebe ist die andere Seite des blinden Fremdenhasses. Wir lassen diese Menschen im Fremdsein, und im Namen des Fremdseins tolerieren wir Dinge, die wir bei eigenen nicht tolerieren würden. Das ist eine Art von Verachtung."
    Wird sich hier nicht angemaßt zu wissen, was Menschen aus anderen Kulturkreisen anstößig finden und von vornherein ausgeschlossen, dass diese Menschen nicht ebenfalls bereit sind, Toleranz zu üben?
    So jedenfalls werden die Gräben, die sich nicht nur zwischen uns und den Fremden aufgetan, sondern sich längst auch quer durch unsere Gesellschaft ziehen, vertieft.
    Die Debatte über Toleranz und Integration muss weiter geführt werden, in der Öffentlichkeit und in der Politik. Ich werde dazu erst mal das Buch von Sineb El Masrar "Emanzipation im Islam", in welchem sie auch über falsch verstandene Toleranz schreibt, lesen.
    An einer Demo, die dieses Thema und natürlich die Kunstfreiheit aufgreift, würde ich mich auf jeden Fall beteiligen.

  • Die Kraniche ziehen...Datum26.02.2017 13:20
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Der Krieg und die Poesie. Sind Kraniche nicht sehr poetische Vögel?

    "Eine halbe Million Kraniche auf einem tausend Meilen langen Zug entlang einer Route, die von ihren Eltern erlernt hatten. Pünktlich wie ein Uhrwerk kamen sie jedes Frühjahr zu diesem winzigen Flecken des Flusses. Der Anblick war unglaublich..."
    Richard Powers: Das Echo der Erinnerung.

    Kann ich mich nur vage an den Film erinnern, einzig das Gesicht der Hauptdarsteller ist mir noch vor Augen, wahrscheinlich gab es dazu ein Filmplakat. Und doch weiß ich, dass er mich berührt hat und schlage hier mal eine Lanze für einige sowjetische Filme, mit denen wir in diesen unseren DDR-Zeiten überhäuft wurden. Gut in Erinnerung ist mir z. B "Die Ballade vom Soldaten", weil es ein leiser Film war, ohne überbordende Heldenbilder.

  • Quo vadis?Datum26.02.2017 13:02
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Tatsache, ich bin ein sehr emotionaler Mensch. Ich würde am liebsten täglich "Alle Menschen werden Brüder" aus voller Inbrunst singen.
    Gleichfalls bin ich jedoch ein wissbegieriger und nachdenklicher Mensch. Dadurch erreiche ich eine gewisse Balance zwischen Gefühl und Verstand.
    "Wir sind alle aufgewühlt, verstört und orientierungslos", schriebst Du, Wassermann.
    Dabei brauchen wir sie so nötig, die Orientierung, und jeder von uns sucht nach ihr.

    Was auch immer hier in unserem Land geschieht, so habe ich doch im Hinterkopf stets auch Bilder aus aller Welt. Ihr wisst ja, alles hängt mit allem zusammen, wie z.B. Hungernöte in Afrika und der Reichtum der westlichen Zivilisation. In meinen Vorstellungen tauchen nun allerdings noch ganz andere Kreise auf, nicht groß, aber mächtig, die überall, in den entferntesten und den nächsten Gebieten der Erde und sämtlichen Lebensbereichen sehr viel zu sagen haben. Ich bin keine Anhängerin von Verschwörungstheorien, zu solchen Schlussfolgerungen bin ich nach der Lektüre vieler Schriften und Bücher zu gesellschaftspolitischen Fragen und dem Verfolgen bestimmter Dokumentationen gekommen. Auch über die Rolle der Geheimdienste bin ich ganz schön ins Grübeln geraten. Ich denke, das Spiel wird erheblich erleichtert, wenn sich die Völker uneins sind, und wenn sich die Bürger eines Landes gegenseitig die Köppe einhauen.
    Wir haben schon mal mit "Pingpong" angefangen...
    Der Staat - ?
    Die Politiker - ?
    Nun ja. Sie tun, was sie in ihrem kleinen Rahmen glauben tun zu müssen, die einen unglaubwürdiger als die anderen oder umgekehrt.
    Von der Urgesellschaft zur Sklaverei zum Feudalismus, zum Sozialismus, zum Kapitalismus, zum ...ismus oder so.

    Können wir wirklich nicht raus aus unseren Denk- und Erklärungsmustern?"
    Das ist ja glatt eine Frage an die Neurowissenschaftler unter uns. Wenn wir keine unter uns haben, wird es schwierig, diese Frage zu beantworten.

    Ich bin beim Grübeln darüber nicht weit gekommen, deswegen rücke ich erst einmal die Sprache in den Fokus meiner Überlegungen. Schließlich hat uns erst die Sprache ermöglicht zu werden, was wir sind: Menschen. Die Macht der Sprache ist unermesslich.
    Als ein Aspekt dazu fällt mir der Spruch "Der Ton macht die Musik" ein. Jeder kennt das: Einer trägt seine Ausführungen mit leiser, angenehm klingender Stimme vor, ein Anderer hebt die Stimme, wird lauter, möglicherweise folgen schrille Einwände...
    Auch unsere eingetippte Sprache hat einen speziellen Klang und somit eine spezielle Wirkung. Dir, lieber Wassermann, sage ich nichts Neues.
    Und ich sage mal, dass wir mit unseren eingetippten Beiträgen weit mehr preisgeben, als wir glauben oder als uns unmittelbar bewusst wird. Das führt mich sogleich zu der Frage: Warum tun wir das? Was und wen wollen wir erreichen? Auch der Frage nach unseren Erwartungen an diesen Ort, die Du, Wassermann, schon einmal stelltest, müssen wir uns stellen.

    Ich erwarte einen vielfältigen Austausch über Kunst und Kultur und keineswegs ausgeschlossen: einen Meinungsaustausch zu gesellschaftlichen Problemen, und noch einmal deutlich ausgedrückt: Keine Propaganda.

  • Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Oja, Santana geht immer.

    Etwas Klassik gefällig? Meine Tochter hat für mich etwas wiederentdeckt:

    https://youtu.be/8XjgSKtHWNg

  • Meine AuszeitDatum24.02.2017 21:58
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Worte sind keine Wirklichkeit
    und doch kann ich alles sehen:
    Ich seh weinende Gräser
    und die goldenen Träume.
    Auch das gekräuselte Blaugrün
    seh ich und Wölkchen und Steinchen.

    Schöne Bilder, nun sind sie fort.
    Statt dessen tauchen Worte auf,
    sich drehende und sich wendende,
    die Gegensätze bilden und sich vernetzen.
    Und ich frag` mich die ganze Zeit:
    Was ist wahr? Was ist Wirklichkeit?

  • Meine AuszeitDatum24.02.2017 15:06
    Thema von KleinerBaer im Forum Bloghütte

    Vor paar Tagen wurde mir schlecht im Bus. Ich stieg aus und ging meiner Wege. Nein, es ging mir nicht gut. Verwundert rieb ich mir die Augen: Was ist mit mir passiert? Ich war zornig und ängstlich, besorgt und auch traurig.
    Etwas Unerwartetes geschah: Ein Bote überreichte mir ein Päckchen. Darin fand ich ein Buch und ein paar Zeilen meiner Enkelin:
    "Meine liebe Omi, da du ja immer neugierig bleibst und wir uns bei unserem letzten Treffen darüber unterhalten haben, hier eine kleine Aufmerksamkeit."

    Der Titel des Buchs lautet: "Eine kurze Geschichte der Menschheit" und Yuval Noah Havari hat es geschrieben. Darin las ich:

    "Die Fähigkeit, mit Hilfe von bloßen Worten eine Wirklichkeit zu erschaffen, machte es möglich, dass große Gruppen von wildfremden Menschen effektiv zusammenarbeiteten. Sie bewirkt jedoch noch etwas anderes: Da menschliche Zusammenarbeit in großem Maßstab auf Mythen basiert, kann man die Form der Zusammenarbeit neu gestalten, indem man die Mythen verändert und neue Geschichten erzählt."

    Im erwähnten Gespräch meiner Enkelin war auch über "Meditation" gesprochen worden. Als Yogaübende und dem Buddhismus gegenüber aufgeschlossene Person war es mir vertraut. Ich musste jedoch gestehen, dass es mir sehr selten und nur bei bestimmten Haltungen gelingt, aus meinem Kopf Gedanken- und Gefühlschaos zu verbannen. Während einer solchen Yogaübung bemühte ich mich nun, die Gedanken wie Wolken vorüber ziehen zu lassen. Ich konzentrierte mich dabei auf meine Atmung und meinen Körper.
    Anschließend vergegenwärtigte ich mir noch einmal, was mit mir passiert war.: Ich hatte im Bus gesessen, zugehört, mal etwas gesagt, zugehört und geschwiegen. Die Stimmen waren lauter geworden, und dann, bevor ich meine ganz eigenen Gedanken denken oder argumentieren konnte, hatten mich unangenehme Gefühle überwältigt.

    In Wirklichkeit war es natürlich ganz anders. Ich hatte in regelmäßigen Intervallen mit zunehmend brennenden Augen auf den Bildschirm gestarrt und gelesen. Ich folgte düsteren Szenarien, beunruhigenden Gedanken und Visionen sowie mehr oder minder verhüllten Botschaften.

    "Im Verlauf unseres Lebens tun wir zahlreiche Dinge und nehmen durch unsere Sinnesorgane einen gewaltigen Input aller Eindrücke auf, die uns begegnen. Das Problem einer verfälschten Wahrnehmung, das in seiner Größenordnung natürlich schwankt, entsteht aufgrund unserer Neigung, bestimmte Aspekte eines Ereignisses oder einer Erfahrung von der Gesamtheit abzutrennen und als Ganzes zu betrachten. Das führt zu einem verengten Blickwinkel und im weiteren zu falschen Erwartungen. Doch wenn wir über die Wirklichkeit als solche nachdenken,
    dann machen wir uns sehr schnell ihre unendliche Komplexität bewusst und stellen fest, dass wir sie mit unserer gewohnheitsmäßigen Wahrnehmung nicht angemessen erfassen."
    Dalai Lama
    "Das Buch der Menschlichkeit"

    Im Hier und im Jetzt reckten vorm Fenster graubraune Äste und Zweige vor gelbgrauen Häuserfronten in einen grau changierenden Himmel.
    Auf meinem Arbeitstisch lagen Papiere, Cutter, Kleber und Stifte bereit für die Gestaltung einer Geburtstagskarte.
    Später würde ich mich wegen einer Besorgung in die Straßenbahn setzen und wieder freundlich zurücklächeln, wenn eine Frau mit Kopftuch mir Platz macht. Auf der Straße würde ich ein wenig unsicher drei jungen Männern fernerer Herkunft ausweichen. Ich würde versuchen, alles, was um mich her geschieht, aufmerksam und bewusst zu erleben. Und während mich erneut Fragen und Problemstellungen bestürmten, würde ich wieder meine eigenen Wege gehen und Zeit brauchen, um über den Kontext von Fragen und Problemen nachzudenken.

  • ReiserouteDatum24.02.2017 14:13
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Wohl bekomm`s, lieber magentis.

    Gestern Nacht
    leuchtete ich in mich hinein.
    Halb acht
    bin ich aufgewacht
    ohne Schein.

    Bei der Meditation
    dachte ich schon:
    Gleich wird es licht.
    Doch so war es nicht.

    Die Sonne schien,
    leuchtete wie immer.
    Nur ich hatte eben
    keinen Schimmer.

    Von mir.

  • So. Da bin ich wieder.Datum24.02.2017 14:02
    Foren-Beitrag von KleinerBaer im Thema

    Liebe Wehnuss, ich schließe mich von Herzen den Worten Metes an.
    Lieber Wassermann, ich bin am tiefen Nachdenken über den Schwund in unserem Bus und Deine Worte.
    Spontan fällt mir das Wort "Vielfalt" ein, die mir fehlt, wobei ich mir selbst den Hut mit aufsetzen muss, ich weiß.

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